Unser UKRAINE Engagement

schnell - unkompliziert -  direkt

Von Kriegsbeginn im Februar bis April waren wir mit unserem Team schon 6 Mal in der Ukraine und haben dringend benötigte Sachspenden geliefert.  Auf unserem nach Hause Weg, haben wir flüchtende Mütter und ihre Kinder mit nach Österreich gebracht und privat untergebracht.

 

Vorbei an der komplizierten, scheinbar nie enden wollenden Bürokratie haben wir die Menschen in Sicherheit gebracht, ärztlich durchgecheckt, registriert und liebevoll bei Familien untergebracht und sie so versucht bestmöglich zu integrieren.

 

Nach einer kurzen Pause starten wir im Juni/Juli abermals mit einem Materialtransport in die Ukraine, wobei wir uns dieses Mal weiter Richtung Osten wagten um zielgerichtet und nachhaltig zu liefern bzw. am Rückweg wieder flüchtende Menschen mitzunehmen.

??? Was brauchen Wir ???

# Hygieneartikel

# haltbare Lebensmittel

# Medikamente und Verbandsmaterial

# finanzielle Unterstützung für die          Betreuung in Österreich und die          Rückführung der Menschen nach        Kriegsende


Wir als 4x4-Hilfe haben den Ruf, eine durchaus (für manche) "unangenehm - kritische Betrachtungsweise" zu haben und hinterfragen jeden Hilferufen und setzen auf nachhaltige und sinnvolle Hilfe. Ein Entladen in Zentrallager oder an der Grenze, ect.  kommt bei uns nicht in Frage. Direkte Lieferungen, gezielte und persönliche Hilfe. 


Aktuell haben wir 176 Menschen aus der Ukraine mit nach Österreich gebracht, haben sie gut untergebracht und versorgen sie bestmöglich.

 

Wir haben den Menschen sofort nach Kriegsende einen Rücktransport in Ihre Heimat angeboten und werden beim Wideraufbau in ihrer Heimat behilflich sein.

 

Weitere Hilfslieferungen sind in Planung.


HILFE -  hilft nur dann, wenn sie auch ankommt!

DANKE für DEINE Unterstützung.


Nachbericht Ukraine Hilfstransport Juni / Juli

Gemeinsam mit der ukrainischen Gemeinde Steyr haben wir uns formiert und sind von 29. Juni bis 3. Juli 2022, abermals in der Ukraine unterwegs gewesen.

 

Unser Ziel war es wieder die gespendeten und angeforderten Sachspenden zielgerecht und passend zu liefern, sowie Familien bei der Ausreise aus dem Krisengebiet zu unterstützen.

 

 

Unsere Eindrücke kurz, direkt und unverblümt zusammengefasst:

 

Bei der Einreise in die Ukraine, an der Grenze bzw. in weiterer Folge an den Checkpoints im Landesinneren waren dieses Mal um ein Vielfaches mehr Frauen (im Militärdienst) zu sehen als die letzten Male.

Unsere Vermutung der „Soldatenknappheit an der Front“ bestätigte sich durch seriöse Kontakte (Gespräche mit den Militärs bzw. unseren Verbindungsleuten).

 

Patienten aus den Spitälern berichteten uns von katastrophalen Zuständen, schlechter Versorgung und barbarischem Umgang an der Front (von beiden Seiten wohlgemerkt!!!).

 

Junge ukrainische Männer werden in Gebiete geschickt, die strategisch schon als verloren gelten, reines Kanonenfutter. Berufssoldaten (Söldner) hingegen abgezogen und „sicherer“ positioniert.

 

Die Motivation der Ukrainer nimmt definitiv ab, aber der Patriotismus und der Siegeswille der noch im Land lebenden und kämpfenden Menschen ist ungebrochen.

 

Die Gesetzesänderung (Juni 2022), die es dem ukrainischen Militär erlaubt scharfe Munition zu verwenden, um Männer die Angst haben und dem Militärdienst den Rücken kehren, vielleicht eine andere Meinung zu verleihen ist sehr fragwürdig.

 

Unser Juni/Juli Transport übertraf an Emotion und Erlebnissen alle anderen 6 Transporte von März und April.

Uns fehlen eigentlich die Worte und wir sind ob dieser Entwicklung schockiert.

Garantieren können wir jedoch wieder, dass alle Spenden brauchbar angekommen sind und nicht irgendwo in einem Lager verkommen.

 

 

Für uns als 4x4-Hilfe steht der Mensch, egal welcher Herkunft im Vordergrund, wir politisieren nicht, wir fragen nicht woher jemand kommt, wir wollen die „Hauptleidtragenden“, die Menschen die nichts dafür können unterstützen…

 

Fakt ist aber, dass die 3 ukrainischen Herren (Präsident, Bürgermeister und dessen Bruder) ihre eigenen Landsleute bestens „anheizen“ um zu kämpfen und ihr Land so nur noch weiter ins Verderben führen werden. Blutvergießen das mit Klugheit vermieden werden könnte.

 

Auf der anderen Seite, ein russischer Mann, der scheinbar nicht weiß was an der Front wirklich alles passiert oder dem die Gräueltaten egal sind… ein Mann, der mit aller Gewalt seinen Plan durchziehen will, koste es was es wolle.

 

Jede richtige Spende kann helfen und leben Retten, jede falsche Spende wird alles nur noch verzögern und das Blutvergießen noch weiter fördern.

 

Wir glauben, dass mit Beginn der Heizsaison (September/Oktober) eine unvorstellbare und kaum bewältigbare, humanitäre und finanzielle Herausforderung/Katastrophe auf uns zukommt.

 

Enormes Aufrüsten, lautes Sebel rasseln und gefährliche Drohungen führen uns in keinen sicheren Hafen, … diplomatisches Geschick, diverse Zugeständnisse (beidseitig) und gegenseitige Akzeptanz und Toleranz hingegen eher.

 

Wir alle wollen das Ende dieses Krieges, wir alle wünschen uns Frieden!

 

HERZLICHEN DANK an dieser Stelle an ALLE Helfer, Spender und vor allem an das Team, das in der Ukraine unterwegs war. Gemeinsam haben wir wieder einiges bewegen können.

 

Diese Zeilen sind nicht frei erfunden, sondern ein Tatsachenbericht aus der Ukraine und Wahrnehmungen unseres Obmanns Daniel Muralter.

 

 

Herzlichst.

Daniel Muralter und das 4x4-Hilfe Team

www.4x4-Hilfe.at